Oft gesucht:

Wohngeld

Seit über 50 Jahren schon hilft das Wohngeld einkommensschwachen Bürgerinnen und Bürgern bei ihren Wohnkosten. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet.

Wohngeld ist kein Almosen des Staates. Wer zum Kreis der Berechtigten gehört, hat darauf einen Rechtsanspruch.

Wer hat keinen Anspruch auf Wohngeld?

Wer Arbeitslosengeld II / Sozialgeld, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zum Lebensunterhalt oder eine andere Transferleistung bezieht, bei deren Berechnung Kosten der Unterkunft berücksichtigt worden sind, ist vom Wohngeld ausgeschlossen.

Ebenfalls nicht wohngeldberechtigt sind Personen die sich in Ausbildung befinden, alleine leben und dem Grunde nach einen Anspruch auf Ausbildungsförderungen haben.

Ein Anspruch auf Wohngeld besteht auch dann nicht, wenn es missbräuchlich in Anspruch genommen werden würde. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Haushaltsmitglied (höhere) Unterhaltsansprüche gegen eine zum Unterhalt verpflichtete Person nicht durchsetzt, obwohl dies zuzumuten ist.

Probeberechnung Wohngeld

Mit unserem Angebot einer Wohngeld Probeberechnung können Sie auf Basis Ihrer Angaben unverbindlich das monatliche Wohngeld berechnen. Ihr tatsächlicher Wohngeldanspruch kann nur im Rahmen eines schriftlichen Antrages nach Vorlage aller erforderlichen Unterlagen ermittelt werden. Die von Ihnen in der Wohngeld Probeberechnung eingegebenen Daten werden nicht gespeichert!


Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Hierfür sollen die auf dieser Seite angebotenen amtlichen Vordrucke verwendet werden. Für eine schnellstmögliche Entscheidung über Ihren Antrag müssen dem Bürgerbüro die Vordrucke vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit entsprechenden Nachweisen (siehe nachfolgende Hinweise) zu den Angaben im Antrag im Original oder per Fax vorliegen. Das Übersenden per eMail reicht derzeit nicht aus!

Für den ersten Antrag sind - unabhängig vom Einzelfall -  grundsätzlich Angaben wie folgt nachzuweisen:

  • Angaben zu allen Personen im Haushalt durch Personalausweise oder Reisepässe (ggf. Kopie)
  • Angaben zu anerkannten Schwerbehinderungen und/oder Pflegegraden durch Schwerbehindertenausweis und/oder Bescheid der Pflegekasse
  • Angaben zur Miete durch eine vom Vermieter ausgestellte Bescheinigung (siehe auch das Formular „Vermieterbescheinigung“ bzw. das Formular „Antrag auf Wohngeld – Heimbewohner“)
  • Angaben zu den Belastungen selbstnutzender Eigentümerinnen und Eigentümer durch das Formular „Anlage zum Antrag auf Wohngeld – Lastenzuschuss“ und
    • eine von jedem Darlehensgeber ausgestellte Bescheinigung
      (siehe auch das Formular „Fremdmittelbescheinigung zum Antrag auf Wohngeld - Lastenzuschuss“)
    • Grundsteuerbescheid
    • Abrechnung von Verwaltungskosten (z.B. Hausgeldabrechnung)
  • Angaben zu jeglichem Einkommen aller Haushaltsmitglieder
    • z.B. für jedes Beschäftigungsverhältnis durch eine vom Arbeitgeber ausgestellte Bescheinigung
      (siehe das Formular „Verdienstbescheinigung“)
    • z.B. für jede selbständig tätige Person durch eigene Erklärung im Formular „Angaben eines selbständigen Haushaltsmitgliedes“ mit den darin geforderten Unterlagen
    • z.B. für jede einzelne erhaltene Unterhaltszahlung in den letzten 6 Monaten durch Kontoauszüge oder einzelne Quittungen
    • z.B. vollständige Rentenbescheide bzw. aktuelle Rentenmitteilungen
    • z.B. vollständige Bescheide zu Lohn- und Einkommensersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld
    • z.B. aktueller Kontoauszug zu Kindergeld, Unterhalt und Unterhaltsvorschuss
  • Angaben zu Abzugsbeträgen für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge durch Einkommensteuerbescheid (ggf. mit festgesetzter Einkommensteuervorauszahlung) und/oder Mitgliedsnachweis und aktuellem Kontoauszug oder Quittung zur Beitragszahlung
  • Angaben zu Kinderbetreuungskosten durch Rechnung und aktuellem Kontoauszug oder Quittung
  • Angaben zu den von Haushaltsmitgliedern geleisteten Unterhaltszahlungen in den zurückliegenden 12 Monaten durch Kontoauszüge oder einzelne Quittungen und zusätzlich das Formular „Erklärung zum geleisteten Unterhalt“

Mit dem Antrag auf Wohngeld soll auch ein Formular „Anlage Prüfung Kindesunterhalt" oder "Anlage Prüfung sonstiger Unterhalt“ ausgefüllt und unterschrieben für jeden einzelnen möglichen Unterhaltsanspruch beigefügt werden. Die darin gemachten Angaben sind ebenfalls durch Unterlagen nachzuweisen. Ein Unterhaltsanspruch ist auch möglich, wenn ein volljähriges Kind eine Ausbildung absolviert oder wenn ein Elternteil eines nichtehelichen Kindes wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes einer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen kann.

Wenn Sie noch einen weiteren Wohnsitz außerhalb Flensburgs haben, ist darüber hinaus eine Bescheinigung der anderen Wohngeldstelle(n) darüber vorzulegen, dass dort kein Wohngeld (mehr) gezahlt wird.

Eine solche Bescheinigung ist auch vorzulegen, wenn Sie noch keine 12 Monate in Flensburg wohnen.

 

Für einen Wiederholungs- oder Änderungsantrag sind – unabhängig vom Einzelfall - grundsätzlich Angaben wie folgt nachzuweisen:

  • geänderte Angaben zu Personen im Haushalt durch Geburtsurkunde, Personalausweis oder Reisepass (ggf. Kopie)
  • geänderte Angaben zu anerkannten Schwerbehinderungen und/oder Pflegegraden durch Schwerbehindertenausweis und/oder Bescheid der Pflegekasse
  • geänderte Angaben zur Miete durch das Mietänderungsschreiben vom Vermieter
  • Angaben zur Miete immer durch Kontoauszüge oder einzelne Quittungen für die letzten 3 Mietzahlungen
  • Angaben zu den Belastungen selbstnutzender Eigentümerinnen und Eigentümer durch das Formular „Anlage zum Antrag auf Wohngeld – Lastenzuschuss“ und
    • aktuelle Jahreskontoauszüge zu den Darlehensverträgen
    • Grundsteuerbescheid (soweit geändert)
    • Abrechnung von Verwaltungskosten (z.B. Hausgeldabrechnung)
  • Angaben zu jeglichem Einkommen aller Haushaltsmitglieder
    • z.B. für jedes Beschäftigungsverhältnis durch eine vom Arbeitgeber ausgestellte Bescheinigung
      (siehe das Formular „Verdienstbescheinigung“)
    • z.B. für jede selbständig tätige Person durch eigene Erklärung im Formular „Angaben eines selbständigen Haushaltsmitgliedes“ mit den darin geforderten Unterlagen)
    • z.B. für jede einzelne erhaltene Unterhaltszahlung in den letzten 6 Monaten durch Kontoauszüge oder einzelne Quittungen
    • z.B. vollständige Rentenbescheide bzw. aktuelle Rentenmitteilungen
    • z.B. vollständige Bescheide zu Lohn- und Einkommensersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld
    • z.B. aktueller Kontoauszug zu Kindergeld, Unterhalt und Unterhaltsvorschuss
  • Angaben zu Abzugsbeträgen für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge durch Einkommensteuerbescheid (ggf. mit festgesetzter Einkommensteuervorauszahlung) und/oder Mitgliedsnachweis und aktuellem Kontoauszug oder Quittung zur Beitragszahlung
  • Angaben zu Kinderbetreuungskosten durch Rechnung und aktuellem Kontoauszug oder Quittung
  • Angaben zu den von Haushaltsmitgliedern geleisteten Unterhaltszahlungen in den zurückliegenden 12 Monaten durch Kontoauszüge oder einzelne Quittungen und zusätzlich das Formular „Erklärung zum geleisteten Unterhalt“

Mit dem Antrag auf Wohngeld soll auch ein Formular „Anlage Prüfung Kindesunterhalt" oder "Anlage Prüfung sonstiger Unterhalt“ ausgefüllt und unterschrieben für jeden einzelnen möglichen Unterhaltsanspruch beigefügt werden. Die darin gemachten Angaben sind ebenfalls durch Unterlagen nachzuweisen. Ein Unterhaltsanspruch ist auch möglich, wenn ein volljähriges Kind eine Ausbildung absolviert oder wenn ein Elternteil eines nichtehelichen Kindes wegen der Pflege oder Erziehung des Kindes einer Erwerbstätigkeit nicht nachgehen kann.

Wenn Sie noch einen weiteren Wohnsitz außerhalb Flensburgs haben, ist darüber hinaus eine Bescheinigung der anderen Wohngeldstelle(n) darüber vorzulegen, dass dort kein Wohngeld (mehr) gezahlt wird.


Sollten aus Ihrem Antrag oder den vorliegenden Nachweisen heraus Sachverhalte erkennbar weiter aufgeklärt werden müssen, um über Ihren Antrag entscheiden zu können, wird das Bürgerbüro erneut Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Wichtiger Hinweis für Sie:

Bitte geben Sie im Antrag freiwillig eine Telefonnummer an, unter der Sie tagsüber erreichbar sind. So können Sie gegebenenfalls daran mitwirken, dass über Ihren Wohngeldantrag zügig entschieden werden kann.

Anträge auf Wohngeld werden im Bürgerbüro bearbeitet. Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros können Sie sich hier anzeigen lassen.

Gerne händigen wir Ihnen die hier angebotenen Vordrucke aber auch während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros in einem Beratungsgespräch aus. In diesem Gespräch erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam, welche Unterlagen als Nachweise benötigt werden.

Für Kinder, die bei einer Wohngeldbewilligung berücksichtigt worden sind und für die Kindergeld bezogen wird, können Leistungen für Bildung und Teilhabe beantragt werden.