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Bürgerschaftliches Engagement

Sprach man früher vom Ehrenamt, fasst man heute jeden Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern auf freiwilliger und unentgeltlicher Ebene unter dem Begriff „Bürgerschaftliches Engagement“ zusammen. Damit ist dann nicht nur der langjährige Einsatz zum Beispiel bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im Sportverein gemeint, sondern auch Initiativen und Projekte, die sich für ein bestimmtes Anliegen gründen wie beispielsweise die Helfer/innen am Bahnhof.

Sie möchten sich freiwillig in Flensburg engagieren und suchen eine Tätigkeit, bei der Sie Ihre Fähigkeiten und Talente einbringen können. Eine Tätigkeit, die Ihnen Spaß macht und mit der Sie anderen Menschen helfen oder einer guten Sache dienen. Dann sind Sie hier richtig! Auf dieser Seite finden Sie Informationen für engagierte Menschen in Flensburg.

Die Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement bietet Ihnen an, für Beratungen und Anliegen vorbei zu kommen. Termine sollten möglichst vorher per E-Mail oder Telefon abgesprochen werden.

Zur online-Freiwilligenbörse geht es hierlang: www.engagiert-in-flensburg.de/freiwilligenboerse 

Top-Thema: Kostenfreies Parken für Ehrenamtliche

Lesen Sie hier unsere FAQ zum Thema, die Richtlinien und finden Sie den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung

 

FAQ

Bekommen alle Ehrenamtlichen eine Ausnahmegenehmigung?

Nein. Antragsberechtigt sind diejenigen Ehrenamtlichen, die

  • volljährig sind,
  • eine Tätigkeit innerhalb Flensburgs ausführen,
  • regelmäßig (mindestens über einen Zeitraum von 3 Monaten mind. 1 x wöchentlich),
  • unentgeltlich (also kein Geld oder geldwerte Vorteile erhalten) und
  • in einer Organisation (Verein, Initiative, Institution) tätig sind,
  • die einen sozialen oder karitativen Zweck verfolgt.

 

Wie bekomme ich die Ausnahmegenehmigung?

Um die Ausnahmegenehmigung zu erhalten, müssen Sie folgende Unterlagen bei der Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement vorlegen:

  • den Nachweis der Regelmäßigkeit, des Umfangs, des Einsatzortes und –zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit durch den Träger
  • Kopie vom Fahrzeugschein
  • Kopie vom Personalausweis
  • Falls das Fahrzeug auf eine andere Person zugelassen ist, brauchen Sie eine Bestätigung des Fahrzeughalters, aus der hervorgeht, dass Ihnen das Fahrzeug zur dauerhaften Nutzung überlassen wird
  • Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung (TBZ)

 

Kostet die Ausnahmegenehmigung etwas?

Nein, die Kosten übernimmt die Stadt Flensburg.

 

Wo gebe ich die Unterlagen ab?

Bei der Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement. Sie finden die Anlaufstelle im Rathaus, Zimmer 1214 und 1215. Tel. 0461-852825.


Sprechzeiten sind immer Montag 8.00 bis 9.30 Uhr und Donnerstag 16.00 bis 18.00 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung, Fragen und Terminwünsche können Sie auch gerne per Mail senden an: engagiert@flensburg.de.

Flensburg und Glücksburg suchen Kandidat*innen fürs Schöffenamt

Für die Jahre 2019 bis 2023 werden wieder Schöffinnen und Schöffen für die Land- und Amtsgerichte gesucht. Als Vermittler zwischen Justiz und Bevölkerung sollen Schöffinnen und Schöffen das Vertrauen in die Justiz und die Bereitschaft zu rechtmäßigem Verhalten stärken. Sie wirken auf ein verständliches und durchschaubares Verfahren hin und bringen das Rechtsbewusstsein und die Wertvorstellungen der Bevölkerung ein. Während der Hauptverhandlung üben sie das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichterinnen und Berufsrichter aus. Dabei sind sie nur dem Gesetz unterworfen und an keinerlei Weisungen gebunden. Sie urteilen über Schuld oder Unschuld einer/eines Angeklagten und tragen die gleiche Verantwortung für einen Freispruch oder eine Verurteilung wie die Berufsrichterinnen und Berufsrichter.

Achtung: Die Bewerbungsfrist ist am 11.05.2018 ausgelaufen!

Ab sofort kann man sich wieder für dieses wichtige Ehrenamt bewerben. Vorausgesetzt wird unter anderem neben der deutschen Staatsangehörigkeit und der Beherrschung der deutschen Sprache, dass man zu Beginn der Amtsperiode am 1. Januar 2019 mindestens 25 und noch keine 70 Jahre alt ist und in Flensburg oder Glücksburg wohnt.

Ein ausführliches Informationsblatt und Bewerbungsbögen liegen im Bürgerbüro und bei der Rathausinformation der Stadt Flensburg sowie im Rathaus in Glücksburg aus. Alterantiv stehen ein Informationsblatt und der Bewerbungsbogen in der rechten Randspalte auch zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen sind im Flensburger Rathaus erhältlich. Ansprechpartnerin ist Frau Martina Siemen, Tel.: 0461 - 85 1383 (Montag- bis Donnerstagvormittag), Email: siemen.martina@flensburg.de, Postadresse: Stadt Flensburg, Fachbereich Zentrale Dienste, 199 - Allgemeine Abteilung, 24931 Flensburg.

Ziele des Bürgerschaftlichen Engagements


Eine lebendige Demokratie braucht aktive, engagierte Bürgerinnen und Bürger! Bürgerschaftliches Engagement bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Ziel ist es, jeder und jedem Zeit und Möglichkeiten zu geben, sich zu engagieren und damit Teil einer Verantwortungsgemeinschaft zu werden. Eine starke Bürgergesellschaft wird sich dort entwickeln, wo Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft an einem Strang ziehen.

Ein wichtiges Ziel ist es, allen Menschen in Flensburg ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und die Entwicklung gesundheitsförderlicher Lebensbedingungen zu unterstützen.

Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten gleichberechtigter Teilhabe verbessert sowie das Gefühl der Zugehörigkeit und des sozialen Zusammenhalts in der Stadt weiter gestärkt werden.

Dies gelingt nur, wenn sich Menschen für Menschen engagieren, beispielsweise bei…

  • der Aktivierung von bestehenden sowie die Initiierung von neuen Netzwerkstrukturen im Stadtteil (z.B. Stadtteilforen, Themenstammtische, Expertenrunden o. ä.).
  • der Entwicklung von Projekten der Nachbarschaftshilfe, die Kontakte untereinander ermöglichen bzw. wieder aktivieren, Menschen im Stadtteil zueinander führen und dadurch wieder Teilhabe am Geschehen im Stadtteil ermöglichen, Einsamkeit vermeiden.
  • der Belebung des Bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil mit einer gezielten Ansprache, Gewinnung und Vermittlung von ehrenamtlich Interessierten.
  • der Stärkung von Eigeninitiativen der Bürger/innen im Stadtteil (z.B. Stadtteilfeste, Kulturveranstaltungen.

Wer? Wie? Wo?

Wer kann sich bürgerschaftlich engagieren?

Gefragt ist jedes bürgerschaftliche Engagement – nicht nur die zeitaufwändigere und auf Jahre angelegte Funktion im Verein. Angesprochen sind alle Flensburgerinnen und Flensburger, die sich in der Stadt engagieren möchten. Also: Wie sieht es mit Ihnen aus? Haben Sie Zeit und Lust?

Wie viel Zeit brauche ich, um mich bürgerschaftlich engagieren zu können?

Die Zeit, die Sie für das Bürgerschaftliche Engagement nutzen möchten, bestimmen Sie selbst. Es gibt die Möglichkeit, sich projektbezogen nur für einen bestimmten Zeitraum, z.B. eine Veranstaltung, ein Fest o.ä. zu engagieren. Des Weiteren ist es aber auch möglich, für einen längeren Zeitraum regelmäßig wöchentlich oder monatlich bürgerschaftlich tätig zu werden.

Wo kann ich mich engagieren?

Engagieren können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in einem Stadtteil oder aber stadtweit. So gibt es u.a. die Möglichkeit sich zu engagieren:

  • in der Flüchtlingshilfe, z.B. als Patinnen oder Paten, Sprachmittler/innen oder Dolmetscher/innen.
  • in Sportvereinen als Übungsleiter/innen oder ehrenamtlicher Vorstand.
  • bei den Freiwilligen Feuerwehren.
  • in der Redaktionsgruppe "Mittendrin - Generation 50 Plus". Die Sonderseiten erscheinen vierteljährlich im Flensburg Journal. Die Redaktionsgruppe besteht aus freiwillig engagierten Seniorinnen und Senioren. Die Redaktionsführung liegt bei der Fachstelle für Senioren.
  • im Rahmen der jährlichen Veranstaltungswoche im Herbst "Flensburg aktiv - Begegnung der Generationen". Dort sind hunderte bürgerschaftlich Engagierte monatelang mit der Vorbereitung und Umsetzung einer Vielzahl von Veranstaltungen beschäftigt.
  • bei ehrenamtlichen Besuchsdiensten: Diese haben es sich zur Aufgabe gesetzt, Menschen zu unterstützen, die in ihrer eigenen Häuslichkeit eine zeitweilige Begleitung im Alltag, z.B. durch Vorlesen, Begleitung bei Spaziergängen und dergleichen wünschen.
  • in Nachbarschaftszentren, Stadtteiltreffs, Stadtteilprojekten, Stadtteilfesten, Stadtteilforen, Ausschüssen, Arbeitskreisen, (kirchlichen) Kinder- und Jugendzentren, Schulen, Kindertagesstätten, Bibliotheken, Krankenhäusern, Hospizen, Pflegeeinrichtungen, Handwerk- oder Gartenprojekten etc.

Diese Aufzählung ist beispielhaft zu verstehen. Gemeinsam können wir mit Ihnen den genau für Sie passenden Einsatzbereich finden. Nehmen Sie dazu gern Kontakt mit uns auf oder nutzen Sie die online-Freiwilligenbörse unter www.engagiert-in-flensburg.de/freiwilligenboerse.

Aufgaben der Koordinierungsstelle

Die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement in der Stadt Flensburg versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um dieses Thema. Zu den Aufgaben gehören u.a.:

  • die Beratung von Menschen, die sich in Flensburg engagieren möchten oder dies bereits tun
  • Vermittlung von Menschen, die sich gern bürgerschaftlich engagieren möchten
  • die Beratung von Einrichtungen/Trägern/Institutionen zu allen Themen rund um Bürgerschaftliches Engagement (Öffentlichkeitsarbeit, Versicherungen, Projektbeantragung, Projektfinanzierung, Netzwerkarbeit etc.)
  • die Beratung und Unterstützung von Einrichtungen/Trägern/Institutionen bei der Suche nach Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren möchten
  • die enge Zusammenarbeit mit den Koordinierungsstellen vor Ort
  • die Vernetzung von Akteuren im Rahmen Bürgerschaftlichen Engagements
  • die Gewinnung von bürgerschaftlich Engagierten (zur Zeit vornehmlich ältere Bürgerinnen und Bürger) in allen Lebensbereichen
  • die professionelle Öffentlichkeitsarbeit
  • die Organisation und ggf. Durchführung von Fortbildungen, Vorträgen und Schulungen für engagierte Bürgerinnen und Bürger 

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